| Veranstaltung: | BDKJ Mainz |
|---|---|
| Antragsteller*in: | BDKJ Vorstand (BDKJ Vorstand) |
| Status: | Eingereicht |
B3.4. Bericht Referat Politische Bildung/ Grundsatzfragen
Berichtstext
Die Personalsituation im Referat veränderte sich im vergangenen Jahr. Eine
Referentin ging in Elternzeit, zwei Referent*innen verließen das Referat. Das
Referat Politische Bildung bestand aus den Bereichen Politische Bildung,
Internationale Jugendbildung, Kommunale Jugendbildung und Mobile Beratung gegen
Rechtsextremismus (MBR). Qualitätsmanagement im Referat war ein
Querschnittsthema, mit dem sich die Mitarbeiter*innen beschäftigten. Im Rahmen
des Organisationsentwicklungsprozesses (OE-Prozess) wurde auf der DV 2025
verkündet, dass aus dem Referat Politische Bildung ab 2026 das Referat
„Grundsatzfragen“ wird. Hierzu gehören das frühere Referat Politische Bildung
ohne die MBR und das Referat Qualifizierung im Ehrenamt. Struktur, inhaltliche
Ausrichtung und der Namen des Grundsatzreferats konnten krankheitsbedingt noch
nicht erarbeitet werden. Dies ist für Herbst 2026 geplant.
Wir beobachten vielschichtige Belastungen jugendlicher Zielgruppen durch
alltägliche Herausforderungen wie auch durch aktuelle Krisen. Als Referat
Politische Bildung greifen wir gegenwärtig kontroverse Anliegen als
Lerngegenstand auf und senken in unseren Angeboten die Hürden, darüber offen zu
sprechen. Dennoch stehen wir insbesondere bei offen ausgeschriebenen Angeboten
vor der Herausforderung, ausreichend Anmeldungen für die geplante Gruppengröße
zu generieren.
Es besteht weiterhin die Herausforderung, genügend Teilnehmer*innen für frei
ausgeschriebene Veranstaltungen zu finden. Hier versucht das Referat neue
Kooperationen aufzubauen, u.a. mit Berufsschulen, und experimentiert mit neuen
Formaten, um Zielgruppen anzusprechen, die sonst seltener an Veranstaltungen der
politischen Bildung teilnehmen.
Aufbau eines Teamer*innen-Pools für das Referat
Politische Bildung / Grundsatzfragen
Um die Breite, Kontinuität und Vielfalt der Angebote des Referats zu
gewährleisten, unterstützen Teamer:innen die Arbeit der Fachreferent*innen.
Damit ermöglichen wir Engagierten, ehemaligen Freiwilligen und Interessierten
einen Einstieg in die politische Bildungsarbeit.
2025 erfolgten einige Maßnahmen, um Teamer*innen als Co-Moderation zu gewinnen.
Hierfür wurde in einer offenen Qualifizierungsmaßnahme am 23. Januar zu einem
Vernetzungsabend sowie vom 28.-29.3. zu einem Betzavta-Seminar eingeladen.
Allerdings muss in beiden Fällen gesagt werden, dass es zum einen – wie oben
beschrieben – schwierig war genügend Teilnehmer*innen zu finden, zum anderen die
Personen anzusprechen, die wir suchen. In beiden Fällen sind die
Teilnehmer*innen bereits vielfältig engagiert oder sie haben keine Absicht, als
Teamer*innen tätig zu werden.
Aus dem Kontakt zu den ehemaligen internationalen Freiwilligen von SoFia Trier
sowie zu ehemaligen Teilnehmer*innen von internationalen Jugendbegegnungen hat
sich eine Gruppe interessierter und motivierter Teamer*innen zusammengefunden.
Kontakt wird über eine Messenger-Gruppe gehalten und Ende 2025 fand ein Advents-
Vernetzungstreffen statt, bei dem sich die Teamer*innen für konkrete Projekte
2026 eintragen konnten. Sollte bei jemandem Interesse bestehen, in dem Team
mitzuarbeiten und internationale Jugendbegegnungen und/oder politische
Bildungsveranstaltungen gegen ehrenamtliche Vergütung zu teamen, meldet euch
gerne!
Rückblick und Ausblick der einzelnen
Arbeitsbereiche des Referats
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz
(MBR)
Der BDKJ ist seit 2007 ein Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus
in Rheinland-Pfalz (MBR). Die Regionalstelle Mitte ist zuständig für die
Landkreise Bad Kreuznach, Alzey-Worms, Mainz-Bingen, den Donnersbergkreis sowie
die Kreisfreien Städte Mainz und Worms.
Die MBR berät und unterstützt zivilgesellschaftliche Akteure, die mit
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind oder sich
gegen rechtsextreme Erscheinungsformen vor Ort engagieren möchten. Gemeinsam
werden fallspezifisch individuelle Handlungsoptionen unter Berücksichtigung der
lokalen Gegebenheiten, Möglichkeiten und Bedarfe entwickelt. Die Beratung
erfolgt vertraulich, das Angebot orientiert sich an den Bedürfnissen der
Beratungsnehmer*innen, ist aufsuchend und kostenfrei. Ziel der MBR ist es, eine
menschenrechtsorientierte demokratische Kultur zu stärken, in der Hinsehen und
gelebte Zivilcourage eine bedeutende Rolle spielt.
Die Mobile Beratung ist durch die Veränderungen des
Organisationsentwicklungsprozesses im Bischöflichen Jugendamt seit August 2025
nicht mehr im Referat Politische Bildung angesiedelt, sondern ein eigenständiges
Referat. Dem Referat sind zwei Vollzeitstellen und eine Teilzeitstelle mit 50%
zugeordnet. Im Berichtszeitraum gab es vom September bis Januar eine Vakanz von
einer Vollzeitstelle, sodass Anfragen abgelehnt werden mussten und die
Mitarbeiter zeitweise an der Kapazitätsgrenze arbeiteten. Seit dem 01.02.2026
ist das Referat wieder vollständig besetzt.
Die Regionalstelle Mitte der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in
Rheinland-Pfalz hat im Kalenderjahr 2025 trotz der viermonatigen Vakanz von
einer Vollzeitstelle über 90 Fälle unterschiedlichster Intensität und
Beratungsdauer bearbeitet.
Schwerpunkte der Beratungsarbeit lagen 2025 in den folgenden Bereichen:
- Unterstützung und Vernetzung von Zivilgesellschaft in Auseinandersetzung
mit wiederkehrenden rechtsextremen Aktionen sowie Demonstrationen vor Ort
und Entwicklung von Handlungsstrategien. Insbesondere in Worms, Alzey und
Bretzenheim bei Bad Kreuznach
- Begleitung und Beratung von unterschiedlichsten Bündnissen im
Zuständigkeitsbereich.
- Vernetzung mit Katholischen Akteuren, wie dem KJB Rheinhessen und
Verbänden über die Bistumsgrenze hinaus. Dies liegt begründet in der
Tatsache, dass sich das Bistum Trier in den Landkreis Bad-Kreuznach und
das Bistum Speyer in den Donnersbergkreis erstreckt.
- Eskalierende Konfliktlage am 03. Oktober 2025 am Treffpunkt Nordpfalz in
Gauersheim im Donnersbergkreis und der damit verbundenen Südweststrategie
der AfD
- Abwehren des Angriffes auf die Strukturen der MBR durch die NGO Kampagne
von Nius, welche darauf abzielt, das Bundesprogramm Demokratie leben! zu
schwächen
- Beratung von lokalen Parteiverbänden in Bezug auf Konfrontation mit AfD im
Landtagswahlkampf
- Beratungen im Umgang mit der Bedrohung der Demokratie durch die AfD
Landtagsfraktion und deren nach der Landtagswahl mehr als verdoppelten
Mitarbeiter*innenzahl
- Beratung in Bezug auf ein falsch verstandenes Neutralitätsgebot. Art. 1
ist nicht verhandelbar. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu
achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
- Beratung, Information und Unterstützung der Zivilgesellschaft vor
Angriffen durch die extreme Rechte und ihr Vorfeld
In Zeiten von zunehmendem Rechtsruck in Deutschland, Europa und der Welt
begegnet die Internationale Jugendarbeit diesem Gedankengut über internationale
Zusammenarbeit. Sie plant und führt Jugendbegegnungen durch, an denen sich
Jugendliche und junge Erwachsene beteiligen können.
Zudem kümmern wir uns um aus dem Ausland zurückkehrende Freiwillige aus dem
Bistum Mainz, die beispielsweise über Sofia Trier e.V. einen Freiwilligendienst
gemacht haben. Ihnen bieten wir die Möglichkeit sich hier im BDKJ/BJA Mainz
weiter zu engagieren, beispielsweise in dem Teamer*innen-Pool für zukünftige
internationale Jugendbegegnungen und andere Veranstaltungen der politischen
Bildung. Wir besuchen jährlich das Rückkehrendenseminar und halten dort einen
Workshop.
Im letzten Jahr konnten wir vermehrt Berufsschulen in unsere Arbeit mit
einbinden. Dies war eines unserer hervorgehobenen Ziele, die wir uns zu Anfang
unserer Arbeit gesteckt haben, da die Zielgruppe in der (Internationalen)
Jugendarbeit stark unterrepräsentiert ist.
Ansonsten stehen wir im engen Austausch mit der Geschäftsstelle Weltkirche vom
Bistum Mainz. Dabei beschäftigen wir uns in regelmäßigen Abständen mit aktuellen
Themen der internationalen Zusammenarbeit und entwickeln gemeinsame Projekte mit
vorhandenen Partner*innen der Weltkirche.
Als Zuständige für die Internationale Jugendarbeit sind wir auch beim
„Vergabeausschuss Weltkirche“ unter anderem mit Generalvikar Sebastian Lang im
Kuratorium vertreten und nehmen dabei an vielen verschiedenen Terminen im Jahr
teil und können mitentscheiden, welche internationalen Projekte und Nothilfen
von unserem Bistum Mainz (mit-)finanziert werden können.
Wir vertreten den BDKJ bei den Mitgliedsversammlungen von SoFia Trier (Soziale
Friedensdienste im Ausland) und ELAN e.V., dem entwicklungspolitischen
Landesnetzwerk in Rheinland-Pfalz.
Neben unserem nationalen Partnernetzwerk hängt die erfolgreiche Durchführung
unserer Veranstaltung maßgeblich von einer guten Zusammenarbeit mit unseren
internationalen Partnern ab. Dazu gehören Alma Gama (Bergerac, Frankreich),
Maximilian Kolbe Haus (Danzig, Polen), CCAB (Tunis, Tunesien), Archion Ein
Shemer (Israel) Wir sind gerade aktiv dabei, dieses Netzwerk auszuweiten.
- 02.07.25 Workshop bei den Projekttagen der Hildegardisschule Bingen:
Auslandsfreiwilligendienst mit SoFia Trier
- 03.10.25 - 05.10.25 Exkursion nach Amsterdam: „Widerstand damals und
heute“, zum Jahresthema „Braun ist keine Farbe des Regenbogens“.
- 30.10.25 – Teil vom BDKJ Stand an der SöF Mainz zum Anwerben von
Teamer*innen
- 02.12.25 – Workshop beim Rückkehrendenseminar von den Auslandsfreiwilligen
von Sofia Trier
- 28.01.26 – Stand an der „GoWorld“ Messe an der Uni Mainz, gemeinsam mit
Sofia Trier
- 03.03.25 - 08.03.25 « Claim your Vote! - Fais Valoir ta Vois! » Anlässlich
der Landtagswahlen in RLP, den Kommunalwahlen in Hessen und den „Elections
Municipales“ (Kommunalwahlen) in Frankreich
- 04.-09.05.26 „Kulinarik und Ökologie“ Jugendbegegnung in Bergerac,
Frankreich
Bis zur DV 2027 ist Stand jetzt geplant (Je nach Fördersituation können
Änderungen auftreten):
- 05.-10.07.26 – Deutsch-Israelisches Fachkräftetreffen[FM3] in Deutschland:
Herausforderungen in der Deutsch-Israelische Jugendarbeit begegnen
- 23.-29.08.26 – Take your Part – Trinationale Jugendbegegnung mit Tunesien
und Frankreich, Seminar zu Partizipation; in Frankreich
- 25.09.-11.10.26 – Jugendbegegnung in Namibia zu kolonialer Vergangenheit
und globaler Gerechtigkeit
- 07.-11.10.26 – Rumänien-Fahrt für Vorstände der Verbände & Regionen und
den BDKJ/BJA Vorstand, Rundreise
- 17.10. - 24.10.26 Deutsch-Polnische Jugendbegegnung in Brüssel
- Vrsl. November/Dezember 2026 Rückbegegnung zu Claim Your Vote bei Paris
(Frankreich)
- Vrsl. Dezember 2026 Rückbegegnung zu Kulinarik/Ökologie (Mainz)
- Vrsl. Februar 2027 Take your Part – Trinationale Jugendbegegnung mit
Tunesien und Frankreich, Seminar zu Partizipation; in Tunesien
- 05.-21.03.27 Rückbegegnung zu Namibia (koloniale Vergangenheit/globale
Gerechtigkeit) in Deutschland
- Voraussichtlich März/April 2027 Multiplikator*innen-Fahrt nach Italien zur
Friedensschule Montesole. In Kooperation mit dem HMSI
- Vrsl. Mai/Juni 2026 Take your Part – Trinationale Jugendbegegnung mit
Tunesien und Frankreich, Seminar zu Partizipation; in Deutschland
Es besteht für euch stets die Möglichkeit, Ideen einzubringen, konkrete Projekte
vorzuschlagen und eure Ideen auch mitzuverwirklichen. Meldet euch hierzu sehr
gerne bei Michaela Jacobs und Felix Mohrs, wir freuen uns auf die
Zusammenarbeit.
2025 gab es 945 bearbeitete Anträge auf Freistellung für ehrenamtliches
Engagement. Davon 121 in Rheinland-Pfalz, 778 in Hessen sowie 46
Befürwortungsschreiben in Sonderfällen (bspw. FSJ oder BFD).
Im Berichtszeitraum wurde die Antragsverwaltung für Freistellungen/Sonderurlaub
im hessischen Jugendring (HJR) auf ein digitales Verfahren umgestellt. Dazu
gehörte die Einführung einer digitalen Antragsverwaltung. In diesem Zuge haben
wir Anpassung der internen Arbeitsorganisation sowie der Versandprozesse
vorgenommen. Es wurden neue Prozessbeschreibungen, standardisierte Vorlagen und
ein überarbeitetes Wissensmanagement etabliert, um Anträge effizienter zu
bearbeiten und die Kommunikation mit Antragstellenden und Arbeitgeber*innen zu
verbessern. Dies erleichtert die Bearbeitung von Freistellungsanträgen für
ehrenamtlich Engagierte in der Jugendarbeit und gewährleistet eine fristgerechte
Bearbeitung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben.
Im Berichtszeitraum wurden mehrere Bildungsurlaube erfolgreich durchgeführt.
12.-18.10.25 „Entspannt Familie sein – der Familienbildungsurlaub auf Borkum“:
In Kooperation mit dem Referat Familienbildung des Bistums Mainz gab es zwei
Veranstaltungen, die sich inhaltlich mit dem pädagogischen Konzept „Kess-
erziehen“ sowie der Stärkung von Familienkompetenzen befassten. Diese Angebote
wurden als Bildungsurlaube anerkannt, um Teilnehmenden den gesetzlichen Anspruch
auf zusätzliche Weiterbildungstage zu ermöglichen und boten praxisnahe
Strategien zur Verbesserung des familiären Miteinanders.
In Zusammenarbeit mit der KjG Diözesanverband Mainz wurde ein mehrtägiger
Bildungsurlaub unter dem Titel „KjGoes Mallorca – Ein Bildungsurlaub zu Macht
und Geschlecht“ vorbereitet und durchgeführt. Die inhaltliche Verantwortung
sowie die konkrete Umsetzung lagen in den Händen des Jugendverbands, der eine
Gruppe junger Erwachsener zu den Themen Macht, Geschlechterrollen und
sexualisierte Gewalt begleitete.
Ein weiterer Bildungsurlaub des Referats Junge Erwachsene ist trotz
großflächiger Werbung, u.a. in BDKJ-Kanälen, mangels Teilnehmer*innen
ausgefallen. Mehr dazu im Bericht Junge Erwachsene.
Ab Herbst 2025 geht das Referat in Kooperation mit der Landesstelle RLP in die
Vorbereitung einer Generation.Jetzt!-Kampagne zur Landtagswahl in RLP. Er wurden
Forderungen für ein jugendgerechtes Land erarbeitet und in einer Broschüre
zusammengefasst. Materialien und eine Übersicht über verschiedene
Veranstaltungen ergänzen die Kampagne: https://www.generation-jetzt-
rlp.de/start/index.html Es gibt Verabredungen nach der Wahl intensiv(er)
Lobbyarbeit für jugendpolitische Themen bei den neu gewählten Abgeordneten und
der neuen Regierung zu bestreiten.
Mit den BDKJ in Hessen erstellt das Referat eine Handreichung zur Kommunalwahl
in Hessen und stellt diese sowie weitere Materialien in einer Sammlung online
zusammen: https://www.bdkj-limburg.de/themen-aktionen/wahlen-2026/. In einer
Schule in Bensheim wird eine Methode angewendet und die Fragen werden bei einer
Veranstaltung am 9.3. mitgenommen (siehe unten).
- 01.02.25 Workshop auf der Jugendsynode „Zwischen Kreuz und Wahlurne – Was
ich glaube und was ich politisch bewirken möchte“
- 23.02.25 „Wahl-Watching“: Angebot, gemeinsam die Wahlergebnisse
mitzuverfolgen und die aufkommenden Gedanken und Gefühle aufzufangen (in
Zusammenarbeit mit den „Psychologists for Future“ Mainz und dem
Jugendforum des „Haus des Erinnerns“)
- 05.02.26 Workshop „Demokratie unter Druck?! Was wenn unsere Rechte ins
Wackeln geraten?“ auf dem Tag der Demokratie an den Gewerblich-Technischen
Schulen Offenbach. Kooperation mit dem KJB-Mainlinie
- 26.5.26 Präsenz beim Theo-Tag mit einem Workshop zu politischen
Bildungsarbeit (u.a. Generation Jetzt!)
- 3.-5.7.2026 „Demokratie – gestern, heute, morgen“ in Zusammenarbeit mit
Haus Wasserburg (Vallendar), der Landeszentrale für politische Bildung
RLP, der Universität Mainz, der Katholischen Hochschule Mainz und der
Hochschule Koblenz
- 10.-11.9.26 Teilnahme am Landeskongress Jugendarbeit mit einem Workshop zu
Subjektorientierung in der Internationalen Jugendarbeit
- 10.-13.9.2026 Gedenkstättenfahrt zur Gedenkstätte Buchenwald und nach
Weimar im Rahmen des BDKJ-Jahresthemas „Braun ist keine Farbe des
Regenbogens“
Die politische Jugendbildung in der Region Südhessen hat das Ziel, das
Engagement und die Partizipation junger Menschen vor Ort zu begleiten und zu
unterstützen. Schwerpunktthema der Arbeit ist Partizipation. 2025 gibt es
außerdem Veranstaltungen zu Demokratie, Medien und Antidiskriminierung.
- Begleitung, Beratung und Weiterbildung von Schüler*innenvertretungen sowie
bestehenden und neu zu gründenden Jugendräten.
- Fortsetzung und Abschluss des Französisch-Tunesisch-Deutschen
Jugendbegegnungsprojekts „Take your part!“ zum Thema Partizipation von
jungen Menschen in und durch Kunst/ Kultur 27.4.-4.5.2025 in der
Jugendakademie Walberberg
- Engagement im Bündnis Demokratie und Zivilcourage: Vernetzung und
Umsetzung der Handreichung zu den Kommunalwahlen in Schule.
- 19.-21.6.2025 „Politische Bildung in Zeiten autoritärer Dynamiken“ in
Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Hofgeismar, Hessischen
Landeszentrale für politische Bildung (HLZ), Universitäten Kassel und
Frankfurt sowie den Hochschulen Darmstadt und Rhein-Main (Wiesbaden)
- 12.2.2026 Lesung „Trialog – Wie wir über Israel und Palästina sprechen“
mit Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann mit ca. 300 Teilnehmer*innen
(Jugendliche und Erwachsene)
- 9.3.2026 „Politik von und für junge Menschen“ Veranstaltung zur
Kommunalwahl mit jungen Erstkandidierenden, Kindern und Jugendlichen.
- Bündnis für Demokratie und Zivilcourage zur Vernetzung und Durchführung
von Aktionen und Veranstaltungen: Erarbeitung eines Leitbilds, Mitarbeit
an den Forderungen zur Bewerbung für die Partnerschaften für Demokratie im
Kreis Bergstraße
- Steuerungsgruppe Adinet.Puls zur Vernetzung zu Anti-Diskriminierungsthemen
in Südhessen
- Geschlechtliche Vielfalt und Queer Empowerment / AK Queere Jugendarbeit
- Teilnahme am AK „Demokratieförderung als Extremismusprävention in der
Schule“: Vernetzung mit Schulen und Austausch zu relevanten Themen
- Aufbau einer Jugendbeteiligungsstruktur in Bensheim, Kooperation mit der
Jugendförderung Bensheim
- SV Seminare mit Kirchbergschule, Goethe Gymnasium,
Kreisschüler*innenvertretung, Starkenburg Gymnasium
- 4.-6.6.2026 „Nie wieder Frieden? Politische Bildung in kriegerischen
Zeiten“ in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Hofgeismar,
Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ), den Universitäten
Kassel und Frankfurt sowie den Hochschulen Darmstadt, Fulda und Rhein-Main
(Wiesbaden)
- Was sind eure Vorstellungen, Wünsche und/oder Erwartungen an das neue
Referat Grundsatzfragen?
- Welche Formate wären hilfreich, um die Themen der politischen Bildung in
den unterschiedlichen Kontexten nutzbar zu machen? (vor Ort in
Leitungsrunden, in der Vorbereitung von Veranstaltungen und Angeboten,
Workshoptage, Thematische Module, etc.)?
- Welche Formate sollten über die BDKJ-Diözesanebene (ergänzend zu den
Angeboten der Verbände) abgedeckt werden?
- Bei welchen Themen wünschen sich die Ehrenamtlichen, Handlungssicherheit,
Methoden und/oder Faktenwissen? (Partizipation, Umgang mit Minderheiten,
Kinderrechte, Gender, Nachhaltigkeit, Klima, Globalisierung,
Internationale Gerechtigkeit, aktuelle politische Entwicklungen, Europa,
sensible Sprache, Sexualpädagogik, etc.)
- Was braucht ihr an Unterstützung, damit ihr euch mit eurem Jugendverband
im Jugendring vor Ort einbringen könnt?
- Beratungsfrage an euch: Wie erweitern wir bisherigen Prozesse für die
Ansprache und Einbindung jugendlicher Zielgruppen? Wie schaffen wir ein
ganzheitliches Konzept einer sinnhaften Kommunikation sowie
Angebotsplanung nach außen sowie mit diversen Communitys, die wir als
Zielgruppe / Teilnehmende erreichen möchten?
